Krankheiten bei Teichfischen

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Krankheiten bei Teichfischen

Der beste Beweis für einen gesunden Teich sind vitale Fische. Doch auch der Umkehrschluss ist leider wahr: Sobald etwas im Teich nicht stimmt, nimmt das Risiko von Krankheiten bei Teichfischen rapide zu. In diesem Beitrag wollen wir uns deshalb mit den Gründen und Symptomen von Krankheiten auseinandersetzen, einige erklären und Ratschläge zur Vermeidung und Behandlung geben.

Ursachen

Beginnen wir ganz vorne: Bei den Gründen einer Erkrankung der Fische. Ursächlich beteiligt an den meisten Krankheiten bei Teichfischen sind die Haltungsbedingungen. Beispiele hierfür sind falsche Ernährung, schlechte Wasserwerte, ein zu kleiner Teich und eine zu hohe Besatzdichte. Der dadurch ausgelöste Stress führt dann zu einer Schwächung der Abwehrfunktionen der Fische. So steigt die Anfälligkeit für Parasiten, Bakterien und andere Krankheitserreger. Ein weiterer häufiger Grund ist auch, dass Krankheiten durch Neuzugänge eingeschleppt werden. Daher empfiehlt es sich, neu erworbene Fische zunächst in einem Quarantänebecken zu halten, hinsichtlich Auffälligkeiten zu beobachten und sie erst im Anschluss bei Freiheit von Symptomen in den Teich zu setzen. Aufmerksame Teichbesitzer können viele Krankheiten früh erkennen, wenn sie ihre Fische häufig beobachten. Ihnen fällt es leichter Abnormalitäten feststellen.

Anzeichen

Es ist häufig gar nicht so schwer, Krankheiten frühzeitig zu erkennen – man muss nur wissen, wonach man schauen muss. Zuerst einmal ist da die Veränderung des Verhaltens: Beispielsweise mangelnder Fluchtreflex, fehlender Appetit, langes Umherstehen an der Oberfläche oder das Liegen auf dem Bodengrund. Auch Schwimmstörungen wie Umhertorkeln und Kopfstehen lassen sich leicht erkennen. Eher abgetan wird Scheuern am Bodengrund oder Teichrand und vorschießendes Schwimmen - aber auch diese Verhaltensweisen sind oft Krankheitsanzeichen. Ebenso springen Fische, die von Juckreiz geplagt sind, gelegentlich aus dem Wasser. Veränderungen in der Atmung sind oft schlechter zu beurteilen: Sehr schnelle Kiemenbewegung ist im normalen Teich nur schwer festzustellen, Notatmung an der Wasseroberfläche dagegen leichter. Außerdem können Krankheiten zu körperlichen Veränderungen führen, die in vielfältigen Varianten vorkommen können. Das können Farbveränderungen, Beläge auf der Hautoberfläche, Abmagerung oder Veränderungen der Körperform sein. Unsere Aufzählung hier hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Denn natürlich können - je nach Krankheit - auch noch weitere Symptome bemerkbar werden.

Wichtig: Im Wasser können sich viele Erreger äußerst gut vermehren und schnell verbreiten. Nimmst du also erste Krankheitssymptome wahr, reagiere unverzüglich!

Behandlung

Je nach Krankheit kannst du deine Fische auch selbstständig behandeln. Zum Beispiel mit Salzbädern oder freiverkäuflichen Heilmitteln aus dem Zoofachhandel. Häufig hilft auch ein großer Teilwasserwechsel weiter. Eine möglichst genaue Diagnose ist aber bei der Behandlung von Krankheiten wichtig! Denn auch, wenn es Medikamente gibt, die gegen mehrere verschiedene Krankheiten gut wirksam sind: Das eine Breitbandmittel “gegen Alles” gibt es nicht. Und unnötige medikamentöse Behandlungen belasten den Organismus deiner Fische nur zusätzlich und führen eventuell zu unerwünschten Resistenzen. Daher raten wir dir dazu, im Krankheitsfall einen auf Fische spezialisierten Tierarzt hinzu zu ziehen. Er kann deinen Fischen mit einer gezielten Behandlung helfen und dir mit fachkundigem Rat zur Seite stehen.

Häufige Fischkrankheiten im Teich

Hier findest du einige wichtige Beispiele für Fischkrankheiten und ihre Behandlungen. Wir empfehlen dir, bei dem Verdacht auf eine Krankheit vor der Behandlung in jedem Fall den Rat eines Tierarztes einzuholen, der sich auf Fische spezialisiert hat. So kann eine präzise Diagnose gestellt und eine korrekte Behandlung eingeleitet werden. Unnötige und falsche Behandlungen sollten zum Wohle deiner Fische unbedingt vermieden werden.

Parasiten

Weißpünktchenkrankheit (Ichthyophthirius multifiliis)

Dieser einzellige Parasit verursacht typische, weiße Punkte auf der Schleimhaut seiner Wirte. Gelegentlich sind auch die Augen der Fische betroffen. Kiemenschädigungen durch die Weißpünktchenkrankheit führen zu Atemnot.
Der komplizierte lateinische Name des Einzellers wird oft abgekürzt verwendet ("Ichthyo"). Ichthyo vermehrt sich mit brisanter Geschwindigkeit. Die pockigen weißen Auswüchse fallen nach einiger Zeit vom Fisch ab und zu Boden. Dort entstehen daraus nach etwa 24h (abhängig von der Wassertemperatur) bis zu 1000 frei schwimmende Schwärmer, die erneut die Fische befallen. Für die Behandlung gilt also: je eher, desto besser. Eine Therapie ist beispielsweise mit Malachitgrün möglich, muss aber über mindestens (!) 5 Tage durchgeführt werden. Manchmal ist durchaus eine längere Behandlungsdauer nötig.

Costia (Ichthyobodo necator)

Diese Hauttrüber sind klassische Schwächeparasiten. Bei ausgewachsenen Fischen mit gesundem und funktionstüchtigem Immunsystem haben die Einzeller kaum eine Chance, Schaden anzurichten. Sind die Teichbewohner allerdings noch sehr jung oder bereits durch andere Krankheiten geschwächt, haben diese Flagellaten leichtes Spiel. Auch das Sinken der Wassertemperatur auf unter 15 °C begünstigt einen Befall. Die Parasiten reizen dann die Schleimhaut. Daher bilden sich weiß-bläulich schimmernde Trübungen. Durch Schädigung der Schleimhaut sind sie Wegbereiter für zusätzliche Infektionen, zum Beispiel mit Pilzen. Daher führt massiver Befall oft zu Todesfällen. Manchmal reichen Salzbäder zur Behandlung aus. Sie unterstützen den Stoffwechsel der Fische und stabilisieren so auch das Immunsystem. Vor einer medikamentösen Behandlung sollte man in jedem Fall auf Ursachenforschung gehen. Denn bei einem Costiabefall gilt es immer nicht nur diesen zu behandeln, sondern auch den Grund für die Immunschwäche zu finden und zu eliminieren. Andernfalls wird man den Parasiten nie den Garaus machen können und nur Resistenzen provozieren. Bei Unklarheiten wende dich deshalb besser an den Fischtierarzt deines Vertrauens.

Saugwürmer (Gyrodactylus spp., Dactylogyrus spp.)

Diese winzig kleinen Würmer können deinen Teichbewohnern sehr lästig werden. Mit bloßem Auge sind sie in der Regel nicht zu erkennen. Nur mit einem Mikroskop sind sie sicher nachweisbar.
Man unterscheidet Hautsaugwürmer (Gyrodactylus spp.) und Kiemensaugwürmer (Dactylogyrus spp.).
Den Hautsaugwurm findet man vor allem auf der äußeren Haut. Er schädigt die Schleimhautschicht und ist so Wegbereiter für andere Probleme: Entzündungen der Schuppentaschen, Algen- und Pilzbefall sind mögliche Folgen. Betroffene Tiere scheuern sich gelegentlich oder springen, ihre Haut kann trüb erscheinen. Gyrodactylus bringt lebende Jungtiere zur Welt und legt im Gegensatz zu Dactylogyrus keine Eier.
Der eierlegende Kiemensaugwurm ist vorwiegend - aber nicht ausschließlich - an den Kiemen vorzufinden. Betroffene Fische haben Atemprobleme, da die Kiemen durch den Befall gereizt werden und anschwellen.
Gegen Saugwürmer gibt es wirksame Präparate. Bei geringgradigem Befall helfen oft schon einfache Salzbäder. Nach sicherer Diagnose können Präparate aus dem Zoofachhandel (Packungsbeilage unbedingt beachten!) oder vom Tierarzt verschriebene Medikamente verwendet werden. Unnötige Behandlungen mit Antiparasitika sind unbedingt zu vermeiden. Sonst werden Resistenzen gefördert!

Karpfenlaus (Argulus sp.)

Karpfenläuse gehören - anders als der Name vermuten lässt - zu den Krebstieren. Auch mit bloßem Auge lassen sich diese bis etwa 13 mm großen Parasiten gut erkennen. Eingeschleppt werden sie oft durch Wasservögel. Sie sitzen festgesaugt auf der Haut und an den Schuppentaschen. Mögliche Folge eines Befalls sind Rötungen auf der Haut, hervorgerufen durch Einblutungen oder Entzündungen. Meist tritt massiver Juckreiz auf. Betroffene Fische scheuern sich daher beispielsweise oder schießen völlig unvermittelt durch den Teich. Einzelne Karpfenläuse können abgesammelt werden. Bei starkem Befall muss medikamentös gegen sie vorgegangen werden. Hierzu gibt es freiverkäufliche Heilmittel im Handel oder Arzneimittel von deinem fischkundigen Tierarzt.

Pilze

Fischschimmel (Saprolegnia parasitica)

Dieser Erreger ist quasi allgegenwärtig. Gesunden Fischen mit funktionierendem Immunsystem kann er in aller Regel nichts anhaben. Brenzlig wird es, wenn das Immunsystem geschwächt ist, zum Beispiel aufgrund niedriger Temperaturen im Winter. Auch Läsionen in der Schleimhaut der Fische (z. B. durch Juckreiz und dadurch bedingtes Scheuern) ermöglichen eine Saprolegnia-Infektion. Vor allem länger bestehende und bereits infizierte Wunden werden gerne zusätzlich von diesem Pilz überwuchert. Das äußert sich typischerweise in watteartigen Belägen. Sie sind zunächst weißlich, können aber auch eine grünlich-graue Färbung annehmen. Besonders gefährdet sind übrigens die Gelege der Fische. Hier führt Fischschimmel regelmäßig zu großen Verlusten.
Mit handelsüblichen malachitgrünhaltigen Heilmitteln kannst du bei einem Befall mit Fischschimmel Abhilfe schaffen. Oft bringen auch höher konzentrierte Kurzzeit-Salzbäder Linderung.

Bakterielle Erkrankungen

Die Erscheinungsbilder und Verläufe bakterieller Krankheitsgeschehen im Teich sind sehr variantenreich. Es gibt fast keine Bakterien, deren Anwesenheit zwingend die Erkrankung der Fische zur Folge hat. Viel häufiger sind bakterielle Krankheiten durch Bakterien verursacht, die eh im Teich vorkommen und normalerweise keinen Schaden anrichten. “Entgleist” das stabile System, führen diese Bakterien bei massenhafter Vermehrung zu Erkrankungen. Die daraus entstehenden Krankheiten sind meist nach ihrer Symptomatik benannt.

“Lochkrankheit”

Die “Lochkrankheit”, auch Erythrodermatitis, ist in aller Regel bakteriell bedingt. Aber auch andere Erreger und - wie so oft - unpassende Umweltbedingungen spielen eine Rolle. Betroffene Tiere zeigen große, geschwürartige Löcher in der Haut. Diese sitzen meist am Rumpf oder etwas weiter hinten Richtung Schwanzflosse. Mitunter kann man bis auf die Muskulatur des erkrankten Fisches schauen. Je nach Auslöser und Umweltbedingungen schreitet die Erkrankung rasend schnell voran. Plötzliche Todesfälle und hohe Verluste sind möglich. Ratsam ist es hier, schnellstmöglich einen auf Fische spezialisierten Tierarzt hinzuzuziehen. Er kann mit Hilfe eines Abstrichs den Erreger feststellen, eine Resistenzprüfung vornehmen und eine geeignete Therapie einleiten.

"Flossenfäule"

Ausgefranste Flossen, milchig-trübe oder rote Verfärbungen an den Flossenrändern: So sieht die “Flossenfäule” aus. Das generalisierte Auftreten dieser Krankheit spricht für suboptimale Haltungsbedingungen. Gelegentlich sind einzelne Fische auch nur lokal betroffen, hier ist oft eine Verletzung ursächlich beteiligt gewesen. Eine tierärztliche Untersuchung und Behandlung ist auch bei dieser Krankheit absolut ratsam. Denn auch andere Krankheitserreger können zusätzlich eine Rolle spielen. Deshalb sollte vor der Entscheidung für eine bestimmte Behandlungsmethode eine eingehende Diagnostik vorgenommen werden. Denn ohne das Ausschalten der eigentlichen Ursache und ohne Verbesserung der Haltungsbedingungen ist eine Bekämpfung der Krankheit nicht möglich.

Virale Erkrankungen

Koi-Herpesvirus (KHV)

Seit gerade mal etwa 20 Jahren ist diese Krankheit beschrieben: Die Infektion mit dem Koi-Herpes-Virus. Es handelt sich hierbei um eine anzeigepflichtige Tierseuche. Auffälligstes Symptom dieser Krankheit sind massive Schäden der Kiemen. Das Virus befällt allerdings auch andere Organe, zum Beispiel Haut, Darm und Nieren. Die Fische können unauffällig infiziert sein. In aller Regel bringt erst Stress in Verbindung mit Temperaturen zwischen 16-28°C die Krankheit zum Ausbruch. Es kommt zur Apathie und mangelndem Appetit. Hautschäden können auftreten. Die Tiere werden insgesamt anfälliger auch für andere Krankheiten. Am auffälligsten ist die zum Teil massive Atemnot, bedingt durch die Kiemenschäden. Die Fische stehen an der Wasseroberfläche oder dem Filterausströmer und schnappen regelrecht nach Luft. Massenhafte Todesfälle können auftreten. Eine ursächliche Behandlung ist nicht möglich. Für erkrankte Fische bleibt lediglich die Optimierung der Haltungsbedingungen sowie die Isolationshaltung. Zum PCR-gestützten Nachweis des Koi-Herpes-Virus entnimmt der Tierarzt eine kleine Gewebeprobe aus den Kiemen.
Andere Fische (außer Nutzkarpfen) im Teich erkranken nicht, können das Virus aber übertragen.

Karpfenpocken (CHV-1)

Sinken die Temperaturen im Teich, kann man sie gelegentlich beobachten: Karpfenpocken oder Koipocken. Sie erscheinen als weißlich durchscheinende, wachsartige Auflagerungen auf der Haut oder den Flossen. Die kleinen Wucherungen wachsen bei infizierten Tieren immer dann, wenn das Immunsystem schwächelt, vor allem bei schlechten Umweltbedingungen und zu kaltem Wasser (<12°C). Eine “Heilung” im eigentlichen Sinne ist nicht möglich, denn betroffene Fische tragen das Virus fortwährend in sich. Wohl aber möglich ist es, dass die Pocken verschwinden. Das erreicht man durch die Optimierung der Haltungsbedingungen.
In aller Regel bieten Koipocken keinen Anlass zur Sorge, es handelt sich lediglich um Schönheitsfehler. Nur in extremen und äußerst seltenen Ausnahmefällen schaden sie ernsthaft.

Andere Erkrankungen

Schwimmblasenentzündung

Eine Entzündung der Schwimmblase kennzeichnet sich vor allem dadurch, dass der betroffene Fisch nicht mehr eigenständig kontrolliert für Auftrieb sorgen kann. Im schlimmsten Fall liegt das Tier ständig auf dem Grund des Teiches. Nur mit Flossenkraft kann es sich mühsam auf und ab bewegen. Dieser Kraftaufwand zehrt es auf und zudem bekommt es alsbald Liegeschwielen. Meist sind bloß einzelne Tiere betroffen.
Ursächlich beteiligt sind in aller Regel Parasiten, Bakterien oder Stoffwechselstörungen. Die geeignete Behandlungsmethode ergibt sich aus der Ursache und muss durch einen fachkundigen Tierarzt bestimmt werden. Unabhängig von der Ursache der Schwimmblasenentzündung hilft meist eine Erhöhung der Wassertemperatur auf etwa 25-27°C und die Zugabe von jodfreiem Kochsalz zur Unterstützung der Nierenfunktion. Einmal erkrankte Tiere neigen leider dazu, erneut Schwimmblasenprobleme zu bekommen.

Energiemangelsyndrom (EMS)

Das Energiemangelsyndrom ist eine klassische Frühjahrskrankheit. Es tritt auf, wenn ein Defizit zwischen der benötigten und der verfügbaren Energie vorliegt. Mögliche Gründe für diesen Energiemangel kann eine mangelhafte Ernährung in den Sommermonate oder zu frühes Einstellen der Fütterung zum Winter hin sein. Ebenso begünstigt eine geringe Sauerstoffkonzentration im Wasser die Entstehung des EMS. Besonders gefährdet sind logischerweise abgemagerte, ausgezehrte Tiere. Paradoxerweise tritt das Energiemangelsyndrom vergleichsweise häufig ebenfalls bei verfetteten Tieren auf - denn sie können ihre Fettreserven bei niedrigen Temperaturen nicht für sich nutzen.
Die vom EMS betroffenen Fische zeigen ein unkoordiniertes Schwimmverhalten, stark verlangsamte Reaktionen und eine flache Atmung. Ihre Nierenfunktion ist stark eingeschränkt, wodurch Wasseransammlungen in der Leibeshöhle vorkommen. Betroffene Tiere erscheinen zum Teil dick und aufgequollen. Tannenzapfenartig können die Schuppen abstehen, die Augen treten hervor. Von EMS betroffenen Tieren hilft man mit einer langsamen Erwärmung des Wassers um nicht mehr als 2°C pro Tag und einer moderaten Salzzugabe zum Wasser. Die Fütterung mit hochverdaulichem Futter kann begonnen werden, wenn der Fisch wieder ein annähernd normales Verhalten zeigt. Beim EMS handelt es sich um einen Notfall! Todesfälle sind nicht selten.

Fischkrankheiten vorbeugen

Vorbeugen ist besser als heilen! Denn wie bereits erwähnt, kann eine Krankheit im Teich schnell um sich greifen und mitunter auch tödlichen Ausgang nehmen. Biete deinen Fischen optimale Haltungsbedingungen, um das zu verhindern. Achte auf eine gute Wasserqualität und angemessene Filterung. Die Größe des Teichs sollte zur Anzahl der gehaltenen Fische und den Ansprüchen der von dir gepflegten Arten passen. Achte auf eine ausgewogene Ernährung. Lagere das Futter kühl, trocken und luftgeschützt. So ist es vor vorzeitigem Verderb geschützt. Gegebenenfalls kann eine Ergänzung der Ration mit Vitaminen sinnvoll sein.
Kümmere dich außerdem darum, einen fachkundigen Fischtierarzt auszumachen. Im Fall der Fälle solltest du seine Kontaktdaten schon vorliegen haben und nicht erst nach einem geeigneten Tiermediziner suchen müssen.
Von vorbeugenden Behandlungen deiner Fische mit Arzneimitteln raten wir dir ab. Unnötige Behandlungen belasten den empfindlichen Fischorganismus und führen vielleicht sogar zu Resistenzen bei den Erregern. Das gilt es unbedingt zu vermeiden!
Vorbeugende Untersuchungen dagegen machen wirklich Sinn. Viele Fischtierärzte bieten Frühjahrs- und Herbst-Check-Ups an. In den kritischen Übergangsphasen hat man so einen besseren Überblick über den Gesundheitsstatus und damit ein höheres Maß an Sicherheit.
Die Wasserwerte kannst und solltest du dagegen selbstständig regelmäßig überprüfen. Bei Veränderungen zum negativen kannst du entsprechend frühzeitig gegensteuern. Eine aktive Belüftung des Teiches über Luftpumpen oder den Filterausströmer bringt Sauerstoff ins Wasser. Das hilft den Fischen, plötzlich auftretende Stresssituationen besser zu überstehen.
Verzichte bei niedrigen oder niedriger werdenden Temperaturen auf größere Veränderungen - solange diese nicht unbedingt notwendig sind. Das heißt auch, dass keine Neuzugänge eingesetzt werden sollten.

Beobachte deine Fische stets gut. So lernst du viel über ihr natürliches Verhalten und erkennst Krankheitssymptome umso eher.

 

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Kommentare, Fragen und Antworten
  1. Klaus Stricker sagt:

    Hallo,
    habe zur Zeit grössere Verluste an Koi in meinen Gartenteich.Orfen und Störe geht es gut.
    Auch die übrig gebliebenden zwei grossen Koi sind gut drauf.
    Krankheitssymtome: Absonderung, Futterverweigerung, schnellere Atmung,
    aufgsperrtes Maul, teilweise offene Stellen am Körper,Tiere innerhalb von einer Woche verendet.
    Medikament gegen Bakterien und Saugwürmer kam zum Einsatz.
    Wasserwerte soweit ok.(PH-7,5 KH-6 dH )
    Was ist die Ursache?
    Gruss Klaus

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Klaus

      Du solltest unbedingt einen Fachmann zu Rate ziehen, wenn du bereits Medikamente – leider unwirksam – eingesetzt hast. Eine Ferndiagnose ist nicht immer möglich, erst recht wenn es keine spezifischen Symptome gibt und die Wasserwerte in Ordnung sind.

      Alles Gute
      Dein ZooRoyal Team

  2. Frank Hahn sagt:

    Hallo!

    Mein Name ist Frank, in meinem Teich ist nun schon ein zweiter Goldfisch mit einem grünen Moosbelag befallen.
    Was ist das und was kann man dagegen tun, bevor der ganze Fischbestand befallen ist.

    Grüße Frank Hahn

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Frank,

      der grüne Moosbelag scheint eine veralgte (Pilz-)Infektion zu sein. Prüfe bitte alle Wasserwerte. Wenn ausschließlich alle Werte ok sind, solltest Du ein Anti-Pilz-Präparat verwenden. Da wir von hieraus jedoch nur eine Ferndiagnose erstellen können, bitten wir dich, im nächsten Zoofachmarkt, der eine Mikroskopie anbietet, die Parasiten näher bestimmen zu lassen, bevor das falsche Medikament verwendet wird.

      Liebe Grüße,
      Dein ZooRoyal Team

  3. Jana Rüdiger sagt:

    Hallo,

    unsere Fische fressen kaum, sind immer am Sprudler und an der Oberfläche, lassen sich einfach fangen und haben wie kleine weiße Beulen an der Schwanzflosse und an den Seiten. Der Wassertest war gut und trotz Wasserwechsel sind jetzt schon innerhalb einer Woche 2 Fische gestorben, die hatten aber keine Beulen. Was kann das sein?

    Ich bitte um Hilfe.

    Lg Jana

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Jana,

      in dem Fall sollte der Wassertest mit Tropfentests durchgeführt werden. Leider hast du nicht erwähnt, ob du Streifen- oder Tropfentests verwendet hast. Eine Methämöglobinämie durch eine Nitritvergiftung oder ein Überschuss an Ammoniak liegt hier nahe, lass diese Werte gegebenenfalls mal gegenchecken! Die Beulen können auf eine bakterielle Infektion deuten. Sobald zu 100% sichergestellt ist, dass wirklich ALLE Wasserwerte ok sind, kann man ein geeignetes „Medikament“ verwenden. Ein erfahrener Zoofachhändler sollte sich deine erkrankten Tiere einmal ansehen und entscheiden können, welches Mittel am besten hilft. Viel Erfolg!

      Liebe Grüße,
      Dein ZooRoyal Team

  4. Evelyn Koepke sagt:

    Täglich sterben zwischen drei und fünf Fische in meinem Teich – ich habe schon alles versucht. Laut Wasseranalyse ist der Sauerstoffgehalt zu niedrig. Also habe ich am 2.8. bei Zooroyal ein Teichbelüftungsset bestellt und per Paypal sofort bezahlt. Angeblich wurde die Bestellung am 2.8. „komplett abgeschlossen“, merkwürdigerweise ging sie aber erst am Freitag, 5.8. nachmittags zum Startpaketzentrum. Gestern starben wieder 4 Fische und heute 3 Fische. Der Teichbelüfter kommt auch morgen nicht, da er da erst von dhl am Startzentrum bearbeitet wird. Danke für die „schnelle“ Bearbeitung, zooroyal

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Evelyn,

      wende dich bezüglich der verzögerten Lieferzeit bitte an unseren Kundendienst. Von dort aus kann dir sicherlich geholfen werden.
      Der Sauerstoffgehalt sinkt entweder durch massiven Überbesatz an Teichfischen, zu vielen organischen Abfallstoffen (Kot, Schlamm, etc.), massivem Algenbefall oder durch unzureichenden Gasaustausch. Dass du als Erstmaßnahme einen Belüfter verwenden wolltest, war zunächst eine gute Idee! In dringenden Notfällen hilft ein täglicher Teilwasserwechsel mit Leitungswasser und das Bewegen des Wassers durch Pumpen oder auch notfalls, in sehr akuten Fällen, von Hand, indem man einfach für einige Minuten Luft ins Wasser „schäumt“. Eine Dauerlösung ist das aber natürlich nicht. Welche Ergebnisse hast du bei den Werten NO2, NH3/4, KH und pH ermittelt?

      Liebe Grüße
      Dein ZooRoyal Team

  5. Cindy sagt:

    Hallo ich hab ein Riesen Problem ich hab einen kleinen Hochteich in dem ich 4 Fische seid 3 Jahren gehalten hab es war auch immer alles in Ordnung und seid letzte Woche sind alle 4 Fische ohne erkennbaren Grund gestorben es handelt sich hierbei um Goldfische 🙁 wir haben daraufhin den Teich komplett gereinigt und neues Wasser rein gelassen. Wir haben eine kleine Teichpumpe und haben diese auch samt Filter gereingt dann haben wir uns 4 neue Fische geholt doch diese sind auch innerhalb von 2 Tagen alle gestorben. Die Wasserwerte sind laut Teststreifen alle in Ordnung und das Wasser riecht auch ganz normal. Ach und wir haben die Fische da sie von außen ganz normal ausehen aufgeschnitten um zu schauen ob da etwas nicht stimmt dabei haben wir gesehen das bei allen sich ein Blutgerinse bei der Lunge gebildet hat. Ich weiß mir leider keinen Rat mehr und hoffe das mir jemand weiterhelfen kann was das sein könnte.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Cindy,

      es ist super wichtig, das Lebensumfeld der Tiere, die man pflegt, regelmäßig zu überprüfen. In deinem Fall gehen wir davon aus, dass es an der Wasserqualität gelegen hat/liegt. Teststreifen geben nur eine grobe Aussage über die Beschaffenheit des Wassers, da Teststreifen a) nur einen Teil der wichtigen Werte anzeigen und b) die Genauigkeit gegenüber Tropfentests eher niedrig ist. Die Reinigung des Teiches und des Filters war bestimmt gut gemeint, bedeutet aber eine komplette Destabilisierung der Mikrobiologie und der Selbstreinigungskraft des Wassers. Du hast somit zwar auch Dreck entfernt, aber auch die wichtigen Reinigungsbakterien, die giftige Ausscheidungen entfernen. Wenn ein Teich grundgereinigt wurde, benötigt dieser samt Filter wieder mindestens 1-2 Wochen Einlaufzeit, bevor neue Fische eingesetzt werden dürfen. Dazu sollten stets Wasseraufbereiter und Filterstarterbakterien verwendet werden, um das neue (aggressive) Wasser fischgerecht aufzubereiten. Ist euer Filter auch wirklich ein Filter? Ein mechanischer Grobschmutzschutz vor einer Förderpumpe zählt nicht dazu. 🙂
      Unser Tipp: Teste die Wasserqualität mit Hilfe von Tropfentests (es gibt komplette Sets im Koffer), wichtig sind folgende Werte: pH Wert, Karbonathärte, Gesamthärte, Ammonium, Nitrit, Nitrat, und Sauerstoff. Diese solltest du die nächsten Wochen im Auge behalten und erst neue Tiere einsetzen, wenn ALLE Werte über einen Zeitraum von mind. 2 Wochen stabil sind. Danach sollte es wieder klappen 
      PS: Jeder Goldfisch sollte JEWEILS etwa 200 Liter (oder mehr) zur Verfügung haben. 🙂

      Liebe Grüße
      Dein ZooRoyal Team

  6. Vasil Marinov sagt:

    Hallo,
    seit ca. 4 Jahren haben wir ein 60l-Aquarium mit 2 Goldfischen und 2 Welsen. Vor 3 Tagen traten bei den Goldfischen weiße Flecken auf der Haut, die Flossenränder sahen wie zerfressen aus. Der eine Goldfisch versteckte sich die ganze Zeit unter dem Filter und wollte nichts fressen. Nach Wasserwechsel verschwanden die weißen Flecken, die Flossen sind schon fast normal. Dem o.g. Goldfisch ging es für kurze Zeit etwas besser, fraß aber weiterhin nichts. Seit gestern liegt er nur seitlich auf dem Boden. Am Anfang zappelte er viel, als ob er sich viel quälte. Heute schnappt er nur ab und zu nach Luft. Die Nitritwerte waren die ganze Zeit in Ordnung. Den anderen Fischen geht es offenbar nicht schlecht. Was könnte man machen?

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo,

      du solltest auf jeden Fall deinen Tierarzt um Hilfe beten, aus der Ferne ist es immer sehr schwer eine Diagnose zu stellen.

      Liebe Grüße und gute Besserung für deinen Fisch,
      dein ZooRoyal Team

  7. Norbert Schwierz sagt:

    Hallo zusammen,hab einen Gartenteich von ca.6 m3. Umwälzung i.O. Hegemaßnahne wird von Reiher vollzogen.
    Es gibt 2Goldfische ca.15-20cm länge und 8Jahre alt die nicht beschwerdefreies Leben aufzeigen.
    Symtome:S-förmiges Rückrat, Leichbäuchig (annomal für diese Jahreszeit), Kiel obenstehen im Schilf oder seitenlage am Grund, After gerötet und geschwollen. Aber nicht leich zu fangen mit Silikonkescher. Abstreifen
    ergebnislos.Schuppenkleid sitzt seher locker. Habe nach mehmaligen Kontakt Hautrötungen/reizungen.
    Liegt hier Tuberkulose vor? Ist es Übertragbar? Erlössung der Tiere sinnvoll?

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Nobert,

      bitte frage auf jeden Fall deinen Tierarzt um Hilfe! Aus der Ferne ist es sehr schwer, eine Diagnose zu stellen, zumal das Urteil eines Tierarztes immer am besten ist.

      Liebe Grüße und gute Besserung für deine Fische,
      dein ZooRoyal Team

  8. Daniela Möbis sagt:

    Hallo, brauche dringend Hilfe. Ich hatte voriges Jahr bei meinen Teichfischen Probleme. Weiße watteartige Flecken auf der Fischhaut. Diese wurden mit geeigneten Mitteln behandelt. Im Herbst bekam mein Koi weiße Stellen an der Flosse. Wieder wurden mit Mitteln Medikamente verabreicht. Leider gingen dann die Temperaturen auch bergab sodass eine zweite Behandlung mit Cyprinocur nicht erfolgte. Die ersten Sonnenstrahlen haben nun den Teich aufgetaut und ich dachte mich trifft der Schlag, meine gesamten Karpfen und Goldfische haben kleinere bis mittlere weiße Flecken auf der Haut. Behandeln geht ja jetzt leider nicht wegen der Temperaturen, das Wasser muß ja eine Mindesttemperatur aufweisen. Am Futter definitv liegt es nicht. Sie bekommen Frühjahr/Herbst immer Flockenfutter und den Sommer über Fisch-Koi Sticks. Das Wasser hat eine gute Qualität, daran liegt es auch nicht. Wegen eines großen Filtersystems ist das Wasser auch klar so dass man die Fische gut sehen kann. Wir haben einen ca. 10.000 l Teich. Was kann man noch machen, hoffe auf Hilfe. Dankeschön.

    1. Daniela Möbis sagt:

      Zusatz, bei uns auf dem Dorf ist kein Tierarzt der sich dementsprechend gut mit Fischen auskennt. Diagnosen kamen von Tiercentern wie z.B. Fressnapf. Unsere Tierärzte, weit und breit in der Umgebung sehen einen Karpfen immer nur gerne auf der Pfanne oder im Ofen.

    2. ZooRoyal sagt:

      Hallo Daniela,

      wir können dir leider keine tiermedizinischen Ratschläge geben. Lediglich aus Erfahrung und Berichten unserer Kunden einen Rat ableiten. Du verstehst bestimmt, dass wir keine Verantwortung übernehmen können für Aussagen zu kranken Tieren, die wir weder selbst gesehen, noch entsprechend unter tierärztlich Diagnose gestellt haben. Jedoch hört es sich nach der Ichthyo an. Es ist die bekannteste und am meisten gestellte Diagnose. Und es passt von der Art der Krankheit zu dem Bild, was sich dir gerade im Teich bietet. Aber eben nur von der Art, es kann auch rtwas anderes sein, daher ist unsere Vermutung „ohne Gewähr“. Es hört sich jedenfalls nach einem Parasiten an, also ist dein Koi der Index-Patient der Epidemie. Er hätte sofort isoliert werden müssen und in Quarantäne gemusst. Am besten du prüfst, ob sich die Pünktchen schon auf die Kiemen ausgedehnt haben. Hast du bei deinem Teichfilter eine UV-C Filterung integriert?
      Leider ist bei dieser Krankheit die Behandlung nicht so einfach, da sich die Parasiten auf bzw. in der Haut befinden und durch die natürliche Schleimschicht des Fisches geschützt werden. Deswegen müsste eine Behandlung auch mehrfach wiederholt werden, um die Parasiten außerhalb des Fisches, also im Wasser selbst, zu erwischen.
      In der Fachliteratur wird auch häufig empfohlen, die Temperatur des Wassers für 7-10 Tage auf 30 Grad anzuheben. Hierzu sollten die Fische dann außerdem aus dem Wasser genommen und in einem Quarantäne-Pool untergebracht werden. Die hohen Temperaturen unterbrechen den Entwicklungszyklus des Parasiten und durch die fehlenden Wirte im Teich wird der Reproduktionszyklus gestoppt. Wie bereits oben erwähnt ist das ohne Gewähr, da man für eine genaue Diagnose und entsprechender Behandlung den Fisch bzw. die Symptome selbst sehen müsste.

      Liebe Grüße,
      Dein ZooRoyal Team

  9. Achim sagt:

    Krummer s-förmiger Rücken bei „Nasen“ im Teich… was kann das sein???…..nach Überwinterung im Teich….!Danch Behandlung jetzt mit Wasserwechsel mit Zugabe von Söl plus Bakterien und Filter erfolgt .

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Achim,

      es ist schwer zu sagen, was dem Tier fehlt. Hat er denn genug Platz, so dass er auch mal eine längere gerade Bahn schwimmen kann? Wenn der Fisch in den ersten Tagen zu warmes Wasser hatte, ist er ggf. zu schnell gewachsen und eine entsprechende Deformierung ist die Folge, welche erst nach einiger Zeit sichtbar ist. Wir würden dir auf jeden Fall dazu raten, deinen Tierarzt um Hilfe zu beten.

      Liebe Grüße,
      Dein ZooRoyal Team

  10. Gisela Riemenschneider sagt:

    Meine Goldfische halten sich nur am Teichboden auf und kommen nicht an die Oberfläche zum fressen.
    Ich habe eine Sauerstoffpumpe die läuft immer. Kann es sein die Fische haben einen Schock
    von einem Fischreiher der über den Teich fliegt. Der Teich ist mit einem Netz gesichert der Reiher
    kann nicht ans Wasser. könnte es auch an der Wasserqualität liegen? Der Teich wird in Abständen gereinigt auch mit Leitungswasser aufgefüllt.
    Bitte um Rat.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Gisela,

      wenn die Fische am Boden schwimmen, ist ihnen wahrscheinlich die Oberflächentemperatur des Wassers nicht angenehm. Da ab 80cm Wassertiefe 4 Grad Celsius sind, halten sich die Fische gerne im Winter oder Sommer hier auf. Sauerstoffzugabe ist da im Winter besonders wichtig, wenn der Teich zufriert. Leitungswasser sollte aufbereitet werden, da es je nachdem wo du wohnst zu hart oder zu weich sein kann.
      Teste idealerweise regelmäßig die Wasserwerte und korrigiere nach Bedarf nach. So kann beim Auffüllen schon das Wasser entsprechend mit Zusätzen versehen werden, die das Leitungswasser für die Fische optimal macht.
      Wir empfehlen hier Tetra Pond Teich-Wasseraufbereiter AquaSafe Art.-Nr. 31860. Und um die wichtigsten Werte zu testen den JBL PondCheck – Teichwasser Schnelltest Art.-Nr. 25994.

      Liebe Grüße
      Dein ZooRoyal Team

  11. Julia Weber sagt:

    Guten Tag,

    ich bin total verzweifelt. Momentan habe ich insgesamt 5 Fische (Shubunkin und Goldfische) im Gartenteich. Wasserwerte sind top, vier Fischen geht es hervorragend. Sind wohl auf, interessiert und sehr aktiv. Ein Fisch hängt seit wenigen Tagen an der Wasseroberfläche, amtet sehr schnell und wirkt apathisch. Es scheint, als würde er keinen Sauerstoff bekommen und nach Luft hächeln, dabei bewegen sich die Kiemen sehr stark.
    Seit Stunden recherchiere ich im Internet, aber ich komme einfach nicht weiter. Der Fisch sieht an sich sehr gesund aus, keine Schleimabsonderung, keine hervorstehenden Augen, Kiemen sehen nicht auffällig aus, es lösen sich keine Schuppen, kein aufgeblähter Bauch usw. Vorhin war ich in der Tierhandlung, wo ich alle Fische vor 2 Wochen gekauft habe. Der Teich ist 3 Jahre alt und war bisher ohne Fische. Der Mitarbeiter schließt Kiemenwürmer aus, weil er sie sonst auch im Verkaufsbecken hätte. Wo sollte der Fisch die Würmer herbekommen? Schließlich überleben diese nicht ohne Wirt.
    Auf Rat des Mitarbeiters badetet der Fisch für eine halbe Stunde in Salzwasser (7g/1l), leider zeigte dies keine Wirkung… Als er aus seinem Salzwasserbad wieder zurück in den Teich gelassen wurde, hatte er es kaum geschafft aus eigener Kraft wieder an die Oberfläche zu kommen. Mit dem Mund hängt er fast immer über der Wasseroberfläche…
    Was könnte der Fisch haben? Ich mache mir große Sorgen, diesen Zustand wird er nicht mehr lange durchhalten.
    Bei Bedarf, kann ich auch Bilder und Videos des Fisches schicken. Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen.
    Viele Grüße
    Julia Weber

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Julia,
      wir können dir beim Thema Fischkrankheiten lediglich mit allgemeinen Informationen oder Tipps helfen. Da wir den Fisch nicht sehen und die Wasserwerte und Bedingungen deines Teichs nicht kennen, können wir nicht wirklich eine Aussage treffen, was dem Fisch fehlen könnte. Lasse dir daher am besten von einem Tierarzt helfen. Wir können dir per „Ferndiagnose“ nur sagen, dass das Verhalten darauf hindeuten könnte, dass der Fisch zu wenig Sauerstoff im Teich bekommt. Hier würde die Anreicherung mit Sauerstoff helfen, das geht über einen Wasserfall oder Springbrunnen, aber besonders effektiv ist eine Luftpumpe mit Ausströmerstein. Für den kurzfristigen Soforteinsatz empfiehlt sich ein Oxydator. Aber wie gesagt – am besten holst du dir Hilfe bei einem Tierarzt.

      Alles Gute und viele Grüße
      dein ZooRoyal Team

  12. Osman sagt:

    Hallo, einer meiner 3 Goldfische im Gartenteich hat einen schwarzen Rücken und Schwarze Flossen bekommen. Auch die Kiemen sind schwarz. Habe diesen raus geholt und in ein Glasgefäss bei lir zuhause getan. Er ringt an der Oberfläche nach Luft denke ich. Was kann ich machen?

    Danke

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Osman,
      für eine fachliche Auskunft solltest du dich an einen Tierarzt wenden. Jedoch Folgendes wäre dringend zu prüfen. Hat dein Goldfisch Platz in dem Glas? Zu wenig Platz verursacht Stress und der wiederum führt zum Ausbruch von Krankheiten. Überprüfe die Temperatur des Wasseres. Goldfische sind Kaltwasserfische und vertragen keine hohen Temperaturen. Also prüfe auch den Teich. Sind deine Filter in Ordnung, hast du diese gereinigt? Wenn ja – wie gründlich hast du gereinigt? Wenn du sämtliche Bakterien „weggeputzt“ hast, kommt es zu einem starken Anstieg von Nitrit. Das wäre dann sehr ungünstig für deine Teichbewohner. Es war in der letzten Zeit ja recht warm in Europa. Wie tief ist dein Teich? Erst ab 80 cm Wassertiefe bleiben konstante 4 Grad und ermöglichen so, dass es den Fischen gut geht, auch wenn die Oberfläche stark anheizt. Hier wäre dann übrigens auch die Fütterung auf Sinkfutter umzustellen, damit die Fische erst gar nicht in das für sie ungemütlich warme Wasser aufsteigen müssen. Jedoch nützt das alles ja nichts, wenn es dem einen Teichbewohner nicht gut geht und hier ist der Rat eines Fachkundigen, also eines Tierarzt oder ggf. eines Züchters hilfreich.

      Wir hoffen, dass es deinem Fisch bald wieder besser geht!

      Viele Grüße
      dein ZooRoyal Team

  13. Oskar D sagt:

    Hallo zusammen.
    Ich beobachte zur Zeit ein seltsames Verhalten meiner Goldfische im Garten Teich.
    Sie drängen sich stundenlang an der steinmauer entlang. Und bewegen sich dabei kaum. Atmen dabei ganz ruhig. Wasser Qualität mit teststreifen in Ordnung.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Oskar,

      bei unseren derzeitigen Temperaturen erhitzt sich ein kleiner Gartenteich sehr schnell. Wenn die Steinmauer tief genug ist, wird diese angenehm kalt sein und der Rest des Teiches ist für die Goldfische vermutlich zu warm.
      Ist der Teich auch tief genug? Ab 80 cm Wassertiefe hat es immer 4 Grad (hier friert es auch im Winter nicht zu).

      Viele Grüße,
      Dein ZooRoyal Team

  14. Daniela sagt:

    Hallo
    WIR haben ca vor zwei Wochen einen Gartentisch gemacht … wir haben als erstes Goldfische rein… aber dann
    Einen Baby Karpfen und schleih gekauft .
    Nun gehen uns die Goldfische kaput… haben weiße Punkte und sterben dann. … darf man überhaupt mehrere verschiedene Fische in ein Garten Teich tun
    wäre nett wenn ihr uns weiter helfen könntet ….

    1. ZooRoyal sagt:

      Hi Daniela,

      normalerweise kannst du problemlos verschiedene Fische im Gartenteich halten. Hört sich aber so an, als ob die Neuen eine Krankheit mit eingeschleppt haben.
      Dass nur die Goldfische die Symptome zeigen, kann daran liegen, dass die „Neuen“ beim Vorbesitzer mit Antibiotika behandelt wurden und somit nun gegen diesen einen Erreger immun sind.
      Die Goldfische haben diesen Schutz nicht und haben jetzt den Erreger. Wir empfehlen dir aber zur Sicherheit die erkrankten Fische vorerst von den gesunden Fischen zu trennen und vor allen Dingen einen Tierarzt hinzu zu ziehen, um die Krankheit erfolgreich behandeln zu können.

      Viele Grüße,
      Dein ZooRoyal Team

      1. Oskar D sagt:

        Hallo zusammen.
        Erst mal Danke für Eure Antworten.
        Zu erster Antwort: Meine Fische wie sie da waren (mitlerweilen sind alle 40 inklusive.2Koi verschieden) haben 8 Jahre im Teich überlebt. Mit der Temperatur hat die Steinmauer sicher nicht’s zu tun. Sie geht nur bis zur Wasser Oberfläche. MEIN Fehler war sicher,das ich seit geraumer Zeit nur Regenwasser eingeleitet habe. Die Zweite Antwort mit den Antibiotika behandelten Fischen, find ich da schon schlüssiger: Haben ein paar Wochen vorher 2 neue Fische eingesetzt. Und dann ging’s los…..
        Ab jetzt gibt’s vorher Quarantäne!!!!!!
        Gruß Oskar

  15. Serr Jürgen sagt:

    Hallo liebes Zoo Royal Team,

    ich habe einen Teich mit ca. 2,5 m³ Wasserinhalt.
    Ein Goldfisch hat nun viele seiner Schuppen verloren, ein Zweiter leichter Schuppenverlust.
    Wenn ich die Fische in Quarantäne setze, wie lange müßen sie dort verweilen, und wie groß muss das Becken sein? (Habe kein Aquarium als Quarantänebeckern, müßte großen Eimer nehmen!)
    Können Sie mir auch sagen, wie eine „Salzkur“ zu dosieren ist ?

    Viele Grüße
    Jürgen

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Jürgen,

      um auf der sicheren Seite zu sein, solltest du in deinem Fall fachkundigen Rat bei einem Tierarzt oder zu mindestens bei einem Züchter oder Fachhändler suchen. Dazu solltest du in jedem Fall die aktuellen Wasserwerte griffbereit haben, denn danach wirst du bestimmt gefragt werden.
      Wir wünschen deinen Tieren gute Besserung!

      Viele Grüße,
      Dein ZooRoyal Team

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