Perserkatze im Rasseportrait

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Perserkatze

Wie sieht eine Perserkatze aus?

Bekannt ist die Perserkatze vermutlich als die Langhaarkatze schlechthin. Doch besonders auffällig ist ihre kurze, breite und flache Nase, welche man besonders im Profil gut erkennt. Die Jagdfähigkeit der Perserkatze ist dadurch jedoch keinesfalls beeinträchtigt. Außerdem ist die Perserkatze sehr groß. Denn: Sie kann ohne Schwanz eine Länge von 40-60cm erreichen, der Schwanz alleine kann ebenso bis zu 30cm lang werden.  Beeindruckend ist außerdem, dass es die Rassekatze in allen möglichen Farben gibt und diese auch anerkannt sind.

Welche Eigenschaften hat eine Perserkatze?

Die Perserkatze ist eine sehr ruhige und anhängliche Katze, welche sich in der Wohnung sehr wohl fühlt. Allerdings: Darf sie raus, ist sie genau so wie jede andere Katze auch. Sie verteidigt ihr Revier, geht auf die Jagd und ist einfach eine ganz normale Katze. Dennoch sind Perserkatzen eigentlich Zeitgenossen mit einem sehr geringen Bewegungsbedarf. Außerdem akzeptieren sie eigentlich jede andere Katze im eigenen Haushalt, sofern die Zusammenführung gut funktioniert hat.

Die Perserkatze sieht zwar unbeweglich aus, doch sie ist überraschend beweglich - dies traut man ihr auf den ersten Blick gar nicht zu.

Wo kommt die Perserkatze her?

Die Perserkatze kommt aus dem Iran, dem sogenannten Perserreich. Davon hat sie auch ihren Namen. Bereits im 17. Jahrhundert gelang vermutlich das erste Exemplar der Perserkatze nach Europa. Hier galt sie schnell als Statussymbol und wurde äußerst beliebt.

Welche rassetypische Krankheiten gibt es bei der Perserkatze?

Inzucht war bei der Perserkatze früher ein weitverbreitetes Thema. Vermutlich sind auch genau deshalb einige rassetypische Krankheiten übrig geblieben, welche noch heute vererbbar sind. Doch bei artgerechter Haltung und gesunder Ernährung zählen die Perserkatzen zu den sehr gesunden Rassekatzen und können bis zu 17 Jahre alt werden.

Eine der üblichen Erkrankung ist die sogenannte polyzystische Nierenerkrankung, kurz PKD. Außerdem leiden Perserkatzen des Öfteren unter dem progressiven Netzhautschwund. Dabei handelt es sich um eine Verkrümmung der Netzhaut, welche sogar zur vollständigen Erblindung führen kann. Außerdem können die Perserkatzen von der hypertrophen Kardiomyopathie, kurz HCM, betroffen sein. Diese Erkrankung tritt aber bei vielen Katzenrassen auf.

Wie pflegt man die Perserkatze am besten?

Die Perserkatze zählt zu den Langhaarkatzen und hat deshalb einen hohen Pflegebedarf. Es sollte deshalb täglich gebürstet, werden um Verfilzungen zu vermeiden, denn: Es verfilzt sehr leicht. 

Bei Freigängern wird das Fell übrigens noch dichter. Dessen sollte man sich bewusst sein, bevor man seine Katze ins Freie lässt. 

Ein sanftes Gewöhnen an das Bürsten ist in jedem Fall bereits im Kittenalter notwendig.

Worauf sollte man bei der Haltung der Perserkatze achten?

Zur artgerechten Haltung einer Perserkatze ist es nicht immer notwendig, ihr einen Freilauf zu bieten. Durch ihren geringen Bewegungsdrang sind die Katzen auch in einer reinen Wohnungshaltung meist sehr zufrieden, das ist aber natürlich eine Charakterfrage. In jedem Fall freut sie sich über einen Artgenossen.

Außerdem sollten ihr genügend Kratzmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Bei den Schlafplätzen ist es wichtig, dass diese groß genug sind. Immerhin möchte auch eine Katze sich einmal ausstrecken und die Perserkatze zählt schon eher zu den größeren Vertretern der Rassekatzen. Die Perserkatze freut sich außerdem über Plätze, an welchen sie einen guten Ausblick oder Überblick hat. Erhöhte Schlafplätze lohnen sich also in jedem Fall. Den Weg da hin kann man als Klettermöglichkeit gestalten.

Solltest du die Möglichkeit haben, dann freut sich deine Perserkatze auch über einen gesicherten Balkon. Ein Katzennetz unterstützt dich dabei, deinen Balkon katzensicher zu gestalten. Worauf du in jedem Fall nicht vergessen solltest, ist die artgerechte Ernährung. Katzen sind Fleischfresser und die Nahrung sollte deshalb aus frischem Fleisch oder hochwertigem Futter mit einem hohen Fleischanteil bestehen.

Wo kann man eine Perserkatze kaufen?

Wenn man sich für eine Perserkatze interessiert, dann lohnt sich der Weg zum Züchter in jedem Fall. Dann kann man sich sicher sein, dass die Elterntiere auf die gängigen Erbkrankheiten untersucht wurden. Den Stammbaum für den eigenen vierbeinigen Nachwuchs gibts dann natürlich auch gleich dazu. Dein Kitten sollte bei der Abgabe außerdem geimpft, gechipt und entwurmt sein. Beim Kauf einer Perserkatze von einem seriösen Züchter sollte man mit 500,00 € bis 700,00 € rechnen.

Doch auch im Tierheim gibt es immer wieder Katzen, welche der Perserkatze sehr ähneln. Hier kann man mit ungefähr 150,00 € rechnen.


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Kommentare, Fragen und Antworten
  1. lilly sagt:

    ich finde es toll wie ihr das schreibt und klar sollte eine seriöse Zucht immer wichtiger sein aber nicht jeder hat mal so locker 1000 euro für eine Katze im Keller.
    Daher werden die meisten dann zu denen ohne Papiere greifen obwohl die auch nicht immer kränklicher sein müssen.

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